Gefühlte Temperatur: Was sie ist und wie Lightsky sie zeigt
Die gefühlte Temperatur beschreibt, wie warm oder kalt dir die Luft vorkommt, wenn Wind, Feuchte und Sonne mitzählen.
Beispiele:
- 8° bei 80 % Luftfeuchte und 30 km/h Wind: Die Feuchte gibt 2,8° dazu, der Wind nimmt 5,8° weg, der Grundwert der Formel zieht 4° ab. Gefühlt sind es 1°.
- 30° bei 70 % Luftfeuchte und 5 km/h Wind: Die feuchte Luft gibt 9,8° dazu, der Wind nimmt nur 1,0° weg, der Grundwert zieht 4° ab. Gefühlt sind es 35°.
- 2° bei 90 % Luftfeuchte und Windstille: Die Feuchte gibt 2,1° dazu, der Grundwert zieht 4° ab. Gefühlt sind es 0°, auch ohne Wind.
Die Meteorologie rechnet sie mit dem Klima-Michel-Modell. Es bewertet den Wärmehaushalt eines Modellmenschen. Im Sommer steigt die gefühlte Temperatur schneller als die Lufttemperatur. Bei Wind und Kühle kann sie darunter fallen.
Lightsky nutzt ein anderes, einfacheres Verfahren, die Formel nach Steadman. Sie nimmt die Lufttemperatur, addiert einen Teil des Wasserdampfdrucks und zieht die Windwirkung ab. Den Dampfdruck holt Lightsky aus der relativen Luftfeuchte der Stundenvorhersage, oder aus dem Taupunkt, wenn die Feuchte fehlt. Die Sonne fließt nicht ein. Daher kann der Wert von dem anderer Wetterdienste abweichen.
Du siehst den Wert in drei Formen. Oben steht „Regen, gefühlt 6°“. Unter „Die nächsten Stunden“ steht für jede Stunde „gefühlt“, dazu ein Satz wie „Der Wind macht es kälter“ oder „Feuchte Luft macht es wärmer“. Eine Zeile nennt auch die kälteste gefühlte Temperatur mit Uhrzeit.
Aktuelle Werte: Wetter Köln und Wetter Dresden.